Presseschau 1: Podiumsdiskussion in der Europaschule

Am Montag, 28. September, hatte der Hinterländer Anzeiger alle vier Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 1. November zur Podiumsdiskussion in die Europaschule geladen. Dort haben uns gut 60 Schüler*innen aus den Politik- und Wirtschaftskursen der 13. Klasse fast drei Stunden lang mit Fragen gelöchert. Ein tolle Veranstaltung, die mir richtig Spaß gemacht hat!

Hinterländer Anzeiger berichtete

Der Hinterländer Anzeiger hat heute in einem ersten Artikel darüber berichtet. Ich würde Ihnen gern an dieser Stelle den kompletten Bericht zur Verfügung stellen, zum Beispiel als PDF-Dokument. Doch das ist urheberrechtlich nicht erlaubt, was ich als Journalist nachvollziehen kann. Deshalb zitiere ich einige Passagen, damit Sie sich ein Bild verschaffen können, was ich am Montag gesagt habe. Den Original-Text finden Sie hier (allerdings hinter der Bezahlschranke).

Das habe ich gesagt:

[…] “Es gibt so unglaublich viel zu tun”, sagte Gregor Hofmeyer [auf die Frage, was ich als Erstes anginge, wenn ich Bürgermeister würde, G.H.]. Ganz dringend sei die Versorgung mit ausreichend Kita-Plätzen. “Hier ist nicht zukunftsweisend geplant worden”, kritisierte der 42-Jährige. Eine große Aufgabe sei es zudem, allen Bürgern ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Dafür spielen laut Hofmeyer viele Faktoren eine Rolle: zukunftsweisende Baugebiete, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und eine gute Infrastruktur.

Das Thema Mobilität hat für ihn ebenfalls einen hohen Stellenwert. Hofmeyer plädiert für den Ausbau des Radwegenetzes im Stadtgebiet. “Das passiert nicht von heute auf morgen, den ersten Schritt sollten wir aber so schnell wie möglich gehen”, sagte der Kandidat der Grünen. Er möchte außerdem den “Stimmen der Bürger mehr Gewicht geben” und deren Teilhabe am politischen Geschehen verbessern. Hofmeyer will sich deshalb für ein Kinder- und Jugendparlament stark machen und mit einem “Bürgerforum” eine Plattform schaffen, auf der Gladenbacher ihre Meinungen, Anregungen und Probleme loswerden können.

“Herr Hofmeyer, Sie haben viele Ziele – woher wollen Sie das Geld dafür bekommen?”, fragte Jeremy Becker. Hofmeyer sprach sich klar gegen Steuererhöhungen aus. Die Stadt müsse versuchen, an anderen Stellen ihre Einnahmen zu erhöhen. Wenn sich mehr Betriebe und Familien in Gladenbach ansiedeln würden, hätte dies positive Auswirkungen auf die Gewerbe- und Einkommenssteuer. Für zukunftsgewandte Projekte – zum Beispiel zum Klimaschutz oder zur Radmobilität – müssten noch mehr Fördertöpfe angezapft werden. “In der Vergangenheit sind hier nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden”, sagte Hofmeyer. […]

Hinterländer Anzeiger v. 01.10.2020, Seite 9

In den kommenden Tagen sollen noch weitere Artikel über die Podiumsdiskussion folgen. Dann geht’s auch hier weiter mit der Presseschau.

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