Presseschau 3: Meine Ansichten zu Klimaschutz und Mobilität

Und weiter geht’s mit dem Blick in die Berichterstattung über die Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Gladenbach. Bei der Fragerunde in der Europaschule am vorvergangenen Montag (28. September) ging es auch um Klimaschutz und Mobilität. Meine Ansichten zu diesen beiden wichtigen Themen zitiere ich hier für Sie. Den kompletten Bericht des Hinterländer Anzeigers können Sie hier nachlesen (diesmal sogar ohne Bezahlschranke).

Das habe ich gesagt:

[…] “Deutlich konkreter äußerte sich Gregor Hofmeyer (Grüne) [auf die Schülerfrage, wie eine Klima- und Umweltpolitik auch auf kommunaler Ebene betrieben werden kann, G.H.]: “Das Thema muss auf die politische Agenda in Gladenbach. Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir hier vor Ort eine ganze Menge erreichen können.” Sein Vorschlag: Gladenbach soll dem Bündnis der Klima-Kommunen beitreten. Dem hessenweiten Netzwerk gehören mittlerweile 250 Städte, Gemeinden und Kreise an – darunter auch Bad Endbach und Dautphetal. “Dies wäre ein Bekenntnis, dass die Politik dieses Thema erkannt hat”, sagte Hofmeyer.

Als Klima-Kommune könnte Gladenbach dann einen Aktionsplan erstellen und Projekte starten. Als Beispiele nannte Hofmeyer den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf möglichst vielen öffentlichen Dächern, Initiativen für den Insektenschutz, die energetische Sanierung der Dorfgemeinschaftshäuser oder die Unterstützung der Fahrradmobilität. Bisher gar nicht bedacht worden sei die Elektromobilität für den städtischen Fuhrpark.

Handlungsbedarf sieht Hofmeyer außerdem im Georg-Ludwig-Hartig-Park. “Unser Stadtpark ist derzeit eine ökologische Wüste”, sagte der 42-Jährige. Er regte außerdem an, den Gladenbacher Umweltpreis wieder ausschreiben. […]

Eine “neue Art der Mobilität” hat Gregor Hofmeyer eines seiner Kernthemen im Wahlkampf überschrieben. Sophia Jung wollte vom Kandidaten der Grünen wissen, was er sich genau darunter vorstellt. “Ich bekenne mich klar dafür, den öffentlichen Personennahverkehr auszubauen”, erklärte Hofmeyer. Gladenbach habe mit den Busverbindungen eine gute Ausgangslage. Mit einer Reaktivierung der Salzböde-Bahn könnte in 20 oder 25 Jahren auch über die Schiene eine Möglichkeit geschaffen werden, um von Gladenbach nach Marburg und ins Rhein-Main-Gebiet zu kommen.

Innerstädtisch möchte Hofmeyer die Fahrradmobilität vorantreiben. “Ein Radwegenetz wäre sinnvoll, um sicher und einigermaßen bequem aus den Stadtteilen in die Kernstadt zu kommen, um dann vielleicht hier in den Bus zu steigen”, erklärte der 42-Jährige. […]

Hinterländer Anzeiger v. 07.10.2020, Seite 11

Ein Auszug aus dem ersten Bericht zur Podiumsdiskussion steht hier. Außerdem gab es bisher noch den Fragebogen “Gregor Hofmeyer mal ganz privat”. Es sollen noch weitere Artikel in den nächsten Tagen erscheinen.

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